Geschichte des BIFOA von 1963 bis heute – ein Überblick

21. November 1963

Gründung des Vereins zur Förderung des BIFOA

bis 1. April 1964

Schaffung der räumlichen und personellen Voraussetzungen zur Arbeitsaufnahme des Instituts

1. April 1964

Das „Betriebswirtschaftliche Institut für Organisation und Automation an der Universität zu Köln“ (BIFOA) nimmt unter Leitung von Prof. Dr. Grochla seine Arbeit auf.Zunächst ist die Arbeit des Instituts durch die Forschung und den Informations- und Erfahrungsaustausch in Form von Studienkreisen geprägt.

70er Jahre

In Zusammenhang mit den DV-Förderungsprogrammen des Bundesministeriums für Forschung und Technologie Anfang der 70er Jahre verlagert sich der Schwerpunkt der Institutsarbeit auf die Entwicklung computergestützter Informationssysteme durch BIFOA-Projektgruppen in Kooperation mit Pilotanwenderunternehmen und Software-Häusern. Weitere Forschungsbereiche sind u.a.:

  • Methoden und Modelle der Systemplanung
  • Hochschulinformationssysteme
  • Mittlere Datentechnik
  • Ausbildung und Rationalisierung der Datenverarbeitung

Die Projekte werden durch Aktivitäten der Weiterbildung auf den Gebieten der automatisierten Datenverarbeitung, der Planung, Organisation und Unternehmensführung begleitet. Das BIFOA bietet jährlich ca. 30 Veranstaltungen in Form von Fachseminaren, Informationsforen, Workshops und Symposien an.

80er Jahre

In den 80er Jahren hat der Förderverein des BIFOA 130 Mitglieder. Eine breite Förderungsbasis durch den Förderverein ist eine notwendige Voraussetzung für das Institut, das keine regelmäßigen öffentlichen Zuwendungen erhält.Schwerpunkte der Institutsarbeit bilden weiterhin zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zum Teil öffentlich gefördert werden. In zunehmendem Maße ergeben sich auch Projekteder Auftragsforschung, welche für Mitgliedsfirmen des Fördervereins und sonstige befreundete und fördernde Unternehmen und Institutionen durchgeführt werden.Forschungsbereiche sind u.a.:

  • Bürokommunikation und Bürosysteme
  • Bildschirmtext
  • Datenschutz und Datensicherung
  • Organisations- und Schwachstellenanalyse

Themenbereiche der weiterhin sehr erfolgreichen BIFOA-Seminarveranstaltungen sind u.a.:

  • Materialwirtschaft
  • Bürosystem-Planung, Lokale Netzwerke
  • Textkommunikation, Elextronic-Mail
  • Projekt-Management
  • Mikro-Rechner und Personal-Computer
  • Back-Up-Rechenzentren
  • Rechtsfragen der DV
  • Zusammenarbeit zwischen Datenverarbeitung und Fachabteilungen

31. Dez. 1996

Aufgrund der in der ersten Hälfte der 90er Jahre zunehmend schwieriger werdenden Situation wird die Forschungstätigkeit des BIFOA-Instituts nach sorgfältiger Prüfung (unter einstimmiger Beschlussfassung der Mitgliederversammlung des Fördervereins vom 24. Mai 1996) unterbrochen.

1. Januar 1997

Fortsetzung der Tätigkeit des Fördervereins (jetzt: Colo.Net) unter der Führung von Prof. Dr. Delfmann, Prof. Dr. Dr. Derigs, Prof. Dr. Frese, Prof. Dr. Mellis und Prof. Dr. Seibt. Siehe zur näheren Information über die geförderten Forschungsprojekte die Newsletter und Arbeitsberichte.

13. Dez. 2004

Auf der Jahresmitgliederversammlung wird einstimmig die Umbenennung des Fördervereins in „BIFOA – Verein zur Förderung der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln e.V.“ beschlossen. Das neu gewählte Präsidium setzt sich gemeinsam mit

dem wissenschaftlichen Kuratorium das Ziel, an den besonderen Leistungen des Fördervereins in den vergangenen Jahrzehnten anzuknüpfen und ihn neu auszurichten.